✨ Marbach: Gräf & Schneider und Plewa begeistern das Publikum!

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✨ Marbach: Gräf & Schneider und Plewa begeistern das Publikum!

✨Faszination Reitkunst in Marbach!

Xenophon live – Vision, Mission & Meisterliche Pferdepräsentationen

Sonntag, 08.03.2026 – ab 13:30 Uhr, Marbach

Was für ein inspirierender Sonntagnachmittag! In Marbach präsentierte Martin Plewa die Vision & Mission von Xenophon – Gesellschaft für Erhalt und Förderung der klassischen Reitkultur – fachlich brillant, charmant moderiert und mit einem geschulten Blick für Biomechanik und das feine Detail. ✨

Unterstützt wurde er von keinem Geringeren als dem Team vom Gut Rothenkircherhof (Kirchheimbolanden): Uta Gräf und Stefan Schneider, deren pferdefreundliche, faire und feinsinnige Reitweise seit Jahren als Vorbild in der Szene gilt.


✨ Uta Gräf & San Diamond – Leichtigkeit pur!

Den Auftakt machte Uta Gräf mit ihrem S‑Klasse Champion San Diamond („SD“)​.
Und wie immer stand eines im Mittelpunkt:
Das Pferd muss Freude an der Arbeit haben.

Mit beeindruckender Leichtigkeit zeigte SD, wie selbstverständlich schwierige Lektionen aussehen können, wenn Vertrauen, Harmonie und feinste Hilfen zusammenkommen. Ein Paradebeispiel dafür, dass gute Dressurarbeit nicht nach „Druck“, sondern nach „Tanzen“ aussieht. ✨


✨ Stefan Schneider & Xinocca – Präzision am langen Zügel

Am Boden übernahm Stefan Schneider, Ausbilder, Bereiter und Working‑Equitation‑Profi.
Er präsentierte seinen beeindruckenden PSL-Rappschimmel Lusitano „Xinocca“ am Langzügel – eine Kunst für sich und gleichzeitig ein hochwirksames Werkzeug für Vertrauen, Gelassenheit und Versammlung.

Ruhige, konzentrierte Arbeit, geduldiges Warten auf die richtige Hilfe und beeindruckende Lektionen wie Piaffe und Passage zeigten:
 Auch vom Boden lassen sich Spitzenpferde gymnastizieren – und auch der „1000‑Volt‑Hengst“ bleibt dabei cool.

Stefans Kernbotschaft:

  • Viel Bewegung,
  • wenig Box,
  • Heu, Heu, Heu,
  • und pferdegerechte Routinen.

Bewegung erhält die Gelenke – und die Psyche.

Und noch ein wertvoller Tipp:
Arbeit am langen Zügel eignet sich hervorragend für Reha-Pferde, weil sie Sicherheit gibt, klare Strukturen schafft und Übermut vorbeugt.


☕ Kurze Pause – große Wirkung

Auch Martin Plewa nutzte die Pause – um danach umso präziser die Bewegungsabläufe zu kommentieren, Zusammenhänge zu erklären und den Blick fürs Wesentliche zu schärfen.


Uta Gräf & "Herzi" – ein Youngster zum Verlieben

Nach der Pause wurde es emotional:
Uta stellte ihren 8‑jährigen Youngster „Herzi“ vor – und das Publikum war sofort verzaubert. 

Herzi ist einer dieser Pferdetypen, bei denen man einfach aufsitzt, losreitet und sich nur noch freut.
Ob

  • fliegender Wechsel,
  • Piaffe aus jedem Tempo,
  • Passage
    oder elegante Pirouetten – Herzi versteht schnell, bleibt entspannt und begeistert mit natürlicher Leichtigkeit.

Uta schwärmt:

„Guckt mal, was er Krasses kann – und er weiß das alles eigentlich noch gar nicht richtig!“

Ein echtes Wunderpaket – wie selbst Lehrgangskollegen anerkennend bemerkten.


Was wir alle mitnehmen:

Diese Veranstaltung war nicht nur schön anzuschauen – sie war lehrreich.
Die zentralen Botschaften:

Nach jeder guten Lektion Pause – am hingegebenen Zügel.
Hilfe geben – und dann komplett wegnehmen. Das Pferd arbeitet selbst.
Vielfalt statt Monotonie – spielerisch Denken fördern.
Dressur IST auch draußen möglich – raus ins Gelände!
Unerwartetes einbauen: Einzelwechsel–Serie–Einzel–etwas ganz anderes.
Pferde sollen Freude behalten – immer.


Fazit

Ein Nachmittag voller Inspiration, Wissen und echter Pferdebegeisterung.
Uta Gräf, Stefan Schneider und Martin Plewa zeigten eindrucksvoll:
Feine Reiterei ist möglich – wenn der Reiter zuhört.

Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden für diese wertvolle Präsentation der klassischen Reitkultur! ✨


 


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